EGAL OB ZU FUß ODER MIT DEM RAD-DER BISAMBERG IST IMMER EINEN AUSFLUG WERT!
NAHERHOLUNG IM RAUM WIEN!
DER BISAMBERG
Der Bisamberg ist die höchste Erhebung auf dem nördlich der Donau gelegenen Teil des Wiener
DER BISAMBERG
Der Bisamberg ist die höchste Erhebung auf dem nördlich der Donau gelegenen Teil des Wiener
Stadtgebietes. Charakteristisch für das beliebte Erholungsgebiet: Ausgedehnte Eichenmischwälder,
Wiesen, Äcker und Weingärten
Lage, Größe und Erreichbarkeit
Der Bisamberg umfasst Teile des 21. Bezirks und der Gemeinden Bisamberg, Hagenbrunn
und Langenzersdorf.
Die Flächen im Besitz der Stadt Wien betragen 255 Hektar.
Öffentlich erreichbar ist der Bisamberg mit den Autobuslinien 228, 233 (bis Senderstraße,
etwa 20 Minuten zu Fuß die Senderstraße entlang bis zum Heurigen Magdalenenhof) und
125 (bis Pfarrer-Matz-Gasse, zu Fuß entlang der Hagenbrunner Straße und der
Stammersdorfer Kellergasse bis zum Ende der Senderstraße zum Heurigen Magdalenenhof)
Freizeitangebote
Ausgedehntes Wegenetz, Anbindung an den
Schanzenrundweg
Spielgelände am Falkenberg
Spielplätze im Nahbereich des Heurigen Magdalenenhof und des Gasthauses Gamshöhe
Zahlreiche Gasthäuser
Die bietet weitere Angebote rund um den Bisamberg.
Elisabethhöhe: Ausflugsziel mit Blick auf die Donau und nach Korneuburg
Herrenholz, am Fuße des Bisambergs: Als "Waldinsel " und landschaftsgliederndes Element
von besonderer Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz
Stammersdorfer Alte Schanzen: Reste von Befestigungsanlagen aus den preußischen
Kriegen um 1866. In den Zentralbereichen entwickelten sich wertvolle Rasen- und
Wiesensteppen. Diese sind heute als -Gebiete geschützt.
Der Naturraum
Geologisch betrachtet gehört der Bisamberg zum Sandstein-Wienerwald. Er ist damit der
nördlichste Ausläufer der Alpen. Von diesen wurde er im Verlauf der Erdgeschichte durch die
Donau abgetrennt. Die Erhebung des Bisambergs ist von großen Schotterflächen umgeben. Diese
sind während der Eiszeit von der Donau abgelagert und mit Flugsanden (Löss) überdeckt worden.
Am Bisamberg wachsen an trockenen, warmen und steilen Hängen Flaumeichen-Buschwälder. An
flacheren Hängen sind Eichen-Mischwälder vorherrschend.
Ursprünglich bewaldet, wurden früher weite Teile des Bisambergs für den Weinbau genutzt. Durch
Beweidung und Abholzung entstanden die heutigen Steppenrasen. Gemeinsam mit aufgelassenen
Weiden und brachliegenden Weingärten prägen sie das Landschaftsbild mit seiner vielfältigen
Pflanzen- und Tierwelt.
SPRINGFRÖSCHE AM BISAMBERG
(von Cornelia Gabler)
Trotz der Trockenheit leben am Bisamberg im Weinviertel etliche Amphibienarten: Erdkröte,
Seefrosch, Springfrosch, Wechselkröte, Laubfrosch und Teichmolch (soweit ich sie bisher
feststellen konnte). Weithin bekannt ist der ?Krötenteich? beim Sender Bisamberg, der jedes Jahr
Schauplatz einer massiven Laichwanderung der Erdkröte ist. Aber es gibt auch andere Gewässer in
der Gegend: Ein im Wald gelegener Tümpel konnte auf meine Anregung hin und mit Hilfe der
Gemeinde Langenzersdorf (besonderer Dank gilt Bürgermeister Mag. Andreas Arbesser)
revitalisiert werden
SENDEANLAGE BISAMBERG
Am 28. Mai 1933 ging der Sender Bisamberg als erster Großsender Österreichs mit 100kW
Leistung in Betrieb. Die Wahl fiel auf den 359m hohen Bisamberg, da er einerseits weit genug
von Wien entfernt lag um Störungen zu vermeiden und andererseits noch eine ausreichende
Versorgung der Stadt gewährleisten konnte.
Für eine bessere Versorgung innerhalb Österreichs wurde eine Antennenanlage gebaut, die
hautsächlich in westliche Richtung abstrahlte. Dazu wurde neben dem 130m hohen
Sendemast ein zweiter, baugleicher Reflektormast im Abstand von 115m aufgebaut.
Der Sender hatte zu dieser Zeit noch keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Er
wurde von zwei Fünfzylinder- und einer Vierzylinder-Dieselmotor, autark versorgt.
Am 1. Mai 1975 ging am Bisamberg der 600kW BBC-Sender in Betrieb.
Bei diesem Sender in moderner Containerbauweise ist die Sendefrequenz nicht fix eingestellt,
sondern kann automatisch von 585kHz auf 1476kHz umgestimmt werden. Dazu werden die
Kondensatoren mit Getriebemotoren verstimmt und die Spulen mit
Vakuum-Druckluftschalter umgeschaltet.
AUSSICHT VOM BISAMBERG
ELISABETHHÖHE

MÖGLICHE WANDERUNG
Die Route: Man beginnt bei der Schnellbahnstation Langenzersdorf. Die rote Markierung führt an
den Fuß des Berges und über den Catzkaweg zur Elisabethhöhe. Grün geht es weiter zum Gasthaus
Gamshöhe. Ab Schnellbahn eine Stunde. Grün, später rot und gelb, ist der Weg über den Veitsberg
nach Hagenbrunn markiert. Man erreicht den Heurigenort nach einer weiteren Stunde.
Nun wandert man bis zur Straße nach Strebersdorf und folgt dieser ein kurzes Stück nach rechts.
Dann zweigt nach links ein unmarkierter, aber breiter Weg ab, der in die Felder und zu den alten
Schanzen führt. Den Geländerücken überschreitend kommt man - an der Schießstätte vorbei - nach
Stammersdorf zur Straßenbahn. Gehzeit ab Hagenbrunn eine Stunde. Gesamtgehzeit 3 Stunden,
Höhendifferenz 200 m. Gasthaus auf der Gamshöhe und in Hagenbrunn, Heurige in Hagenbrunn.
SPIELPLATZ BEI DER ELISABETHHÖHE
Empfehlenswert im Anschluss an die Wanderung ist ein Besuch eines der nahen Heurigen von
Langenzersdorf, Bisamberg,Hagenbrunn,Kleinengersdorf, oder Stammersdorf
Darf ich fragen welche Motivation hinter der tollen Präsentation dieses schönen Gebietes mittels dieses Blogs steckt?
mfg,
G. Göhler
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